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Schamanismus
Der Schamane bzw. schamanisch Arbeitende hat eine Reihe von Techniken zur Veränderung des eigenen Bewußtseins zur Hand. Dadurch ist es ihm möglich, seine Seele auf eine Reise in die Welt der Geister zu schicken und dort Lösungen für die Probleme eines Klienten zu finden. Gesundheitliche, soziale und auch psychologische Themen können so teilweise recht effektiv bearbeitet werden.
Daß schamanische Techniken Einzug in die Esoterik und Alternativmedizin halten, ist einem Mann namens Michael Harner zu verdanken. Harner, ursprünglich Ethnologe, studierte den Schamanismus indigener Völker und arbeitete dabei ein Kernset verschiedener Techniken heraus, das auch dem modernen Westler in Seminaren vermittelt werden kann. Dazu gründete er die "Foundation for Shamanic Studies". Die Grundlage meiner schamanischen Arbeit ist diese Harner-Methode, allerdings habe ich im Laufe der Jahre einiges abgeändert und arbeite nicht strikt nach deren Lehren. Auch betone ich, daß ich weder zur FSS noch zu einem anderen Verein gehöre.
Stellt sich bei mir in der Praxis heraus, daß eine schamanische Behandlung/Beratung angebracht ist, dann gilt folgendes Procedere:
Ich versetze mich mittels eines monotonen Trommelrhythmus in einen leichten Trancezustand und mache eine Checkreise, um Informationen zu sammeln, eine Diagnose (im schamanischen, nicht medizinischen Sinne) zu erstellen und herauszufinden, wie weiter vorzugehen ist. Die gesammelten Informationen werden dem Klienten vermittelt, der dann entscheidet, ob weiter gemacht wird. Fallweise erarbeite ich vor der schamanischen Sitzung mit dem Klienten eine konkrete und klare Formulierung einer Frage zu seinem Anliegen/Problem, oftmals wird schon alleine dadurch ein Prozess in Gang gebracht.
Die Behandlung selber kann verschiedenartig aussehen: Es kann sein, daß mit dem Klienten ein Ritual gemacht werden muß, es kann sogar sein, daß er selber ein Ritual durchführen muß.
Im Schamanismus gibt es grundsätzlich im Bezug auf die Behandlungsweisen zwei Diagnosen:
- Etwas ist im Klienten drin, was nicht hineingehört. Das können Verhaltensmuster, Krankheitsgeister und in heftigeren Fällen Besetzungen sein. Diese Dinge werden dann während der Sitzung entfernt.
- Der Klient hat ein Stück seiner Seele verloren. Die Seele ist nicht unteilbar, es können Anteile von ihr fortgehen oder fortgenommen werden. Klassische Beispiele sind Traumen, Operationen, Beziehungsprobleme und teilweise auch Depressionen. Der vom Arzt oft gebrachte Satz: "Na, was fehlt Ihnen?" hat somit durchaus seine Wahrheit. Hier muß der verlorene Seelenteil mittels der schamanischen Reise gefunden, zum Mitgehen gebracht und wieder in den Klienten integriert werden.
Es besteht oft eine Kombination aus Seelenverlust und "Besetzung". Klassisches Beispiel sind die Süchte. Das Loch, wo ein Seelenteil fehlt, wird von dem Geist einer Droge besetzt.
Es gibt noch weitere Diagnosen wie Belastungen in der Ahnenreihe oder Belastungen von Seiten der Geister eines Ortes.
Schamanische Angebote
Schamanische Sitzung
Schamanische Behandlung zur Verbesserung der Befindlichkeit, Klärung von wichtigen Fragen
Erlernen der schamanischen Reise
Je nach Absprache bringe ich hier das schamanische Reisen und das Arbeiten mit Krafttieren und Verbündeten bei, im Grunde ist es ein Basiskurs, wie ihn z.B. die FSS auch vermittelt, jedoch individueller gestaltet. Ich arbeite hier sowohl mit Einzelpersonen als auch mit Gruppen von bis zu 5 Leuten.
Ich weise darauf hin, daß meine schamanische Arbeit nicht den Arzt oder Psychotherapeuten/Psychiater ersetzt, und daß ich keine Heilsversprechen gebe (wie auch in allen anderen Bereichen der Naturheilkunde). Besonders im Schamanismus bin ich mehr ein Vermittler als ein Therapeut. Hat der Klient manifeste psychische Krankheiten wie etwa eine Depression, so erwarte ich eine schriftliche Bescheinigung, daß er in ärztlicher Behandlung ist und wünsche dann auch eine Absprache und einen Austausch mit dem behandelnden Arzt. Fälle von Schizophrenie werden, auch begleitend, von mir schamanisch nicht behandelt.
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